Fashion Revolution im depot 25
Vom 22. bis 24. April stand das depot 25, ganz im Zeichen der Fashion Revolution. Besucherinnen und Besucher hatten die Gelegenheit, beim 1:1 Kleidungstausch aktiv zu werden. Ein mitgebrachtes Kleidungsstück abgeben, ein neues Lieblingsstück mitnehmen. Ein einfacher Schritt zu mehr Nachhaltigkeit im eigenen Kleiderschrank.
Die Aktion erinnerte zugleich an den Einsturz des Rana‑Plaza‑Gebäudes am 24. April 2013, bei dem 1.135 Menschen ums Leben kamen. Dieses Ereignis ist bis heute Mahnung dafür, wie dringend faire Arbeitsbedingungen in der globalen Textilproduktion gebraucht werden. Genau hier setzt die Fashion Revolution an. Ein Appell, die Herkunft unserer Kleidung kritisch zu hinterfragen.
Als Fairtrade‑Towns‑Partner rückte das depot 25 nicht nur den nachhaltigen Konsum in den Fokus, sondern machte auch auf die Fairtrade‑Kampagne „Who made my merch?“ aufmerksam. Sie thematisiert im Vorfeld der Fußball‑WM 2026 die Arbeitsbedingungen in der Merch‑Produktion und fordert mehr Transparenz und Fairness und fairen Konsum.
Einige Besucherinnen und Besucher zeigten Interesse an den Hintergründen der Kampagne und tauschten sich mit dem Team des depot 25 über faire Alternativen aus. Das depot 25 wurde so auch zu einem Ort des Austauschs und konnte vielleicht etwas zu einem Bewusstseinswandel beitragen.
Wer selbst Teil der Fashion Revolution werden möchte, kann weiterhin im depot 25 vorbeischauen und dort Secondhand-Kleidung eine zweite Chance geben oder sich auf der Fairtrade‑Kampagnenseite inspirieren lassen. Dort sind viele Ideen zu finden, wie jede und jeder im Alltag ein Zeichen für mehr Fairness in der Mode setzen kann.