Aktiver Helferkreis in Oberöwisheim


Gelebte Integrationshilfe

Anerkannte Flüchtlinge oder Asylbewerber, die schon länger in Deutschland sind, müssen aus den Gemeinschaftsunterkünften in eine Anschlussunterbringung umziehen. In Oberöwisheim befinden sich zwei Anschlussunterkünfte mit derzeit ungefähr 50 Personen.

Um den Bewohnern in der Anschlussunterbringung behilflich zu sein, sich in Oberöwisheim und Kraichtal zurecht zu finden, haben sich einige Einwohner aus Oberöwisheim und Umgebung zu einem 'Arbeitskreis Flüchtlinge in Oberöwisheim' (AK FLOö) zusammen geschlossen.

Die Hilfe, die dieser Helferkreis den Flüchtlingen bietet, beginnt mit einem Willkommensbesuch beim Einzug. Die freiwilligen Helfer klären über Einkaufsmöglichkeiten auf, wo der Kindergarten ,die Schule oder ein Arzt zu finden ist und welche Vereine es gibt. Wenn von den Flüchtlingen gewünscht, begleiten die Helfer sie beim ersten Arztbesuch, beim Behördengang, oder beim ersten Besuch eines Vereins.

Aus manchem ersten Willkommensbesuch entstehen mehrere Freundschaftsbesuche bis hin zur „Patenschaft“ für eine Person oder Familie, wenn die Chemie stimmt.

Die Helfer setzen sich z.B. ein bei der Vermittlung eines Ausbildungsplatzes, Schulausbildung, oder bei der Arbeitssuche und versuchen, die Bewohner in das soziale Leben der Dorfgemeinschaft mit einzubeziehen. Hierbei werden sie unterstützt durch eine Sozialarbeiterin der Stadt Kraichtal. Außerdem steht der AK FLOö in engem Kontakt zum Verein „Kraichtal hilft“.

So wird in Oberöwisheim von ehrenamtlichen Helfern dieses Vereins zweimal pro Woche für die Bewohner der Anschlussunterkunft Deutschunterricht angeboten. Die Integration der Bewohner durch das Erwerben der Deutsche Sprache steht hier im Vordergrund.

Immer am dritten Montag im Monat findet im Evangelischen Gemeindehaus in Oberöwisheim ein Treffen des Arbeitskreises statt, zu welchem auch immer die Bewohner der Anschlussunterbringungen eingeladen werden. Bei diesen Treffen tauschen sich die freiwilligen Helfer über Fortschritten oder Rückschläge bei der Begleitung der Flüchtlinge aus und überlegen gemeinsam mit den teilnehmenden Flüchtlingen, welche Hilfe sinnvoll ist und überhaupt gewünscht wird.

Wenn Sie sich vorstellen können, sich selbst bei dieser ehrenamtlichen Arbeit mit einzubringen, freuen wir uns, wenn Sie sich bei uns melden.


Herr Stefaniak, Oberöwisheim

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